Mitarbeiter Mitarbeiter sind das größte Gut in einem Unternehmen!


Um Ihren Mitarbeitern optimale Voraussetzungen zur optimalen Leistungsentfaltung anbieten zu können, unterstützen Sie verschiedene Hilfsmittel.

Eines davon ist das Herzstück im Personalwesen - das Mitarbeiter-Handbuch!


Tipps zum Mitarbeiter-Handbuch:

Mitarbeiter benötigen nicht immer nur Geld, um motivierter oder engagierter im Betrieb zu sein.
Manche Probleme sind hausgemacht und erschweren den betrieblichen Ablauf unnötig.
Für viele ist es schon ausreichend zu wissen, für welche Zwecke sie eingesetzt werden, was ihre Aufgabe im Betrieb ist und welches Ziel erreicht werden sollte.
Können Ihre Mitarbeiter darauf klare Antworten geben?

Hier empfehle ich Ihnen ein Mitarbeiterhandbuch einzuführen. Wurde bereits eines erstellt, sollte dieses immer wieder aktualisiert werden.
Das Mitarbeiterhandbuch kann folgende Bereiche enthalten:

    * Vision (Betrieb / Mitarbeiter)
    * Leitbild (Betrieb / Mitarbeiter)
    * Aufbau-und Ablauforganisation
    * Organigramm
    * Aufgabenplanung
    * Schulungsplan
    * Mitarbeitergesprächsplanung
    * interne Werte und Spielregeln
    * Verhaltenscodex
    * Beschwerdemanagement
    * Maßnahmen in Sonderfällen (Verletzung, Brand,...)
    * Grundriss der Mitarbeiterarbeitsbereiche (für Hotels oder große Gaststätten)
    * Checklisten / Vorlagen (Krankmeldungen, Telefonliste, Kontakte,...)
    * usw.

Nehmen Sie sich die Zeit und erstellen Sie für sich eine Auflistung der Punkte, die für Sie wichtig sind. Setzen Sie sich dann mit Ihren Mitarbeitern zusammen und besprechen Sie gemeinsam das Thema.
Integriert sich ein Mitarbeiter in diesen Prozess nicht, muss hinterfragt werden, ob er ins Team oder die Gruppe passt oder ob er nicht schon innerlich gekündigt hat. Solche Prozesse zeigen auch Schwachstellen in der Personalstruktur auf, die bis dahin toleriert wurden. Setzen Sie klare Zeichen und Schritte.
Gemäß dem Ausspruch: Lassen Sich genügend Zeit bei der Mitarbeitersuche, aber setzen Sie schnelle Schritte, wenn Sie sich von einem Mitarbeiter trennen wollen.
Dies sollte kein Freibrief für übereilte Kündigungen sein.

Jeder kennt die Situation: Sie haben einen Mitarbeiter, von dessen Leistung man nicht sonderlich angetan ist. Da er / sie aber sehr nett ist und sich auch bemüht (das sagen alle), bringen Sie es nicht übers Herz, diesen einen entscheidenden Schritt zu setzen.
Drei Monate später hat sich noch nichts - trotz Zusagen sich zu bemühen / zu ändern - verändert.
Raten Sie mal, was nach 6 Monaten ist, wenn dieser Mitarbeiter immer noch bei Ihnen bleiben darf?
NICHTS, genau.
Es kann den einen oder anderen Mitarbeiter geben, dem der „Knopf auf geht", aber das bleibt die Ausnahme.

Also geben Sie Ihren Mitarbeitern klare Anweisungen und Spielregeln vor, damit sich eine aktive und engagierte Gruppe bilden kann.

Lesen Sie gleich noch den Artikel von Herrn Pose zum Thema "Team oder Gruppe"